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Briefmarken von Audrey Hepburn für guten Zweck im Hotel Adlon versteigert

Wohl die meisten haben, wenn sie an Audry Hepburn denken, eine Szene aus „Frühstück bei Tiffany“ im Kopf. Im Jahr 2000 entschied sich die Deutsche Post dazu Briefmarken mit der Hepburn samt Hut und Zigarette aus dem Film in vierzehnmillionenfacher Auflage zu drucken. Der Wert ist darauf sowohl in Euro als auch in Mark angegeben.

Doch leider hatte das Unternehmen vergessen die Erben von Audrey Hepburn nach der Erlaubnis zu fragen. Diese, vor allem ihr Sohn Sean Hepburn Ferrer, waren strickt dagegen, da er nicht wollte, dass seine Mutter mit Zigarette abgebildet wird. Die Briefmarken wurden also wieder vernichtet, nur ein paar Bögen überlebten.

Nach zehn Jahren hat der Sohn wohl seine Meinung geändert und wie das Leben so spielt entschloss er sich seinen Bogen für einen gute Zweck zu versteigern. Dies geschah in diesen Tagen im Hotel Adlon in Berlin und siehe da, ein anonymer Bieter zahlte stolze 430.000 Euro für die seltenen Briefmarken.

Den Erlös teilen sich nun das UN-Kinderhilfswerk Unicef und der Audrey-Hepburn-Kinderhilfsfonds. So haben am Ende fast alle gewonnen, nur leider die Deutsche Post nicht… ;-)

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