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Archiv für die Kategorie ‘Auktionen’

Streit um Luxusteppich: Kein Schadenersatz von Augsburger Auktionshaus

30. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Fabienkhan

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Wer einen Gegenstand versteigern lassen möchte, sollte bei der Wahl des Auktionshauses sehr gewissenhaft vorgehen, wie ein aktueller Fall zeigt, der vor dem Landgericht Augsburg verhandelt wurde.

Konkret ging es dabei um eine ältere Dame, die einen Perserteppich geerbt hatte. Sie gab ihn an ein Augsburger Auktionshaus zur Versteigerung. Dort schätzte man ihn auf 900 Euro. Am Ende ging der Teppich für 19.700 Euro weg. Einige Monate später wurde das gute Stück noch einmal versteigert. Dieses Mal jedoch bei Christie’s in London, wo der Perserteppich umgerechnet 7,2 Millionen Euro erzielte und damit der teuerste seiner Art weltweit ist!

Die Frau war natürlich erbost darüber, dass der Auktionator in Augsburg den eigentlichen Wert nicht erkannt hatte und zog vor Gericht. Sie forderte einen Schadenersatz in Höhe von gut 350.000 Euro, den geschätzten Wert von Christie’s. Die Richter sahen dies jedoch anders und entschieden zu Gunsten des Auktionshauses. Zwar müsste ein Auktionator einer gewissen Sorgfaltspflicht nachkommen. Dies sei in diesem Fall jedoch geschehen, da es sich um ein regionales Haus und zudem um einen Universalversteigerer handle, der nicht auf Teppiche spezialisiert sei.

Das, was Christie’s über den Teppich herausfand, hätte das Haus in Augsburg nicht wissen können bzw. müssen. Der 338 mal 153 Zentimeter große Perserteppich stammte nämlich aus dem 17. Jahrhundert und wurde mit einer besonders hohen Anzahl an Knoten in der persischen Provinz Kerman hergestellt. Zudem war er im Besitz der Comtesse de Béhague, was den Wert noch einmal steigerte.

Auktion: 125.000 Euro für Kleid von Kaiserin Joséphine

5. Dezember 2011 Keine Kommentare
Quelle: wikimedia

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Viele sind der Meinung, dass sie die große Liebe von Napoleon Bonaparte war. Trotzdem ist das Leben an der Seite eines solchen Herrschers nicht ganz einfach, so dass auch das Leben von Joséphine nicht gerade glücklich verlief. Viele halten ihr Andenken am Leben und einer von ihnen hat nun ein Kleid von Kaiserin Joséphine zu einem absoluten Rekordpreis ersteigert.

Die wunderschöne Robe aus cremefarbenem Satin wurde bei einer Auktion in Fontainebleau in der Nähe von Paris für sage und schreibe 125.000 Euro versteigert. Experten hatten es im Vorfeld auf 60.000 bis 80.000 Euro geschätzt. Es ist im Empire-Stil gehalten, hat eine typische hohe Taille, einen geraden Ausschnitt und kurze Puffärmel.

Ein Nachthemd von Napoleon selbst, das er während seines Exils auf der Insel St. Helena getragen hat, wechselte den Besitzer für 51.250 Euro. Napoleon und Joséphine heirateten 1796, da sie ihm jedoch keinen Nachkommen schenken konnte, wurde die Ehe 1809 geschieden. Im Jahr 1814 erlag Joséphine einer Lungenentzündung.

Auktion: Passion for Fashion in London

28. November 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ theglossyqueen

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Am morgigen Dienstag, den 29. November, kommen in London alle Fashion Victims auf ihre Kosten, die über das nötige Kleingeld verfügen. Das Auktionshaus Kerry Taylor versteigert nämlich in der englischen Hauptstadt Kleider von Berühmtheiten, Unikate und sogar seltene Roben aus dem 18. Jahrhundert.

Die wohl berühmtesten Objekte sind berühmte modische Kreationen, die VIPs wie Elizabeth Taylor oder auch Popsängerin Amy Winehouse trugen. Es finden sich aber auch einige königliche Kleidungsstücke und Accessoires wie solche von Lady Diana oder des Herzogs und der Herzogin von Windsor.

Seltene Vintage Taschen von Cartier, Gucci und Hermès werden die Herzen der Modebegeisterten höher schlagen lassen. Hinzu gesellen sich noch Kreationen aus den Anfangsjahren von Designern wie Alexander McQueen oder Vivienne Westwood. Eines der Highlight ist ein Kleid, das Audry Hepburn als ihr „Glückskleid“ bezeichnete. Sie trug es 1953 in dem Film „Ein Herz und eine Krone“. Ein Jahr später trug sie dasselbe Modell in leicht abgewandelter Form als sie für ihre Rolle einen Oscar bekam.

Triff Roger Federer in London

18. Oktober 2011 Keine Kommentare

Roger Federer und Credit Suisse sind 2009 eine langjährige Partnerschaft eingegangen. Der Tennisspieler passt als Werbeträger sehr gut zu Credit Suisse. Banken schmücken sich gerne, nach dem Motto, „mit Leistung zum Erfolg“, mit erfolgreichen Leistungssportlern als Werbeträger. Der Tennisprofi engagiert sich mit seiner Stiftung „Roger Federer Foundation“ stark in Afrika, was hervorragend zur Strategie der Bank passt, die sich zunehmend im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit engagiert. Nach Angaben von Credit Suisse auf der firmeneigenen Homepage, ist die gemeinsame Zusammenarbeit auf diesem Gebiet ein wichtiger Bestandteil der Vereinbarung. „Ein wichtiger Bestandteil dieser Sponsoring-Partnerschaft ist ein signifikanter jährlicher Beitrag der Credit Suisse für die Roger Federer Foundation,…“.

Das neueste Kind dieser Zusammenarbeit ist die Werbekampagne mit Roger Federer. Auf der Facebook Seite des Unternehmens kann der Besucher vier kurze Werbevideos bewerten. Alle vier Videos zeigen einen völlig entspannten Roger Federer an einem Pool. Streng genommen passiert auf den Videos genau nichts, was die Spots allerdings sehr gelungen macht.

Die Spots wurden in Dubai gedreht. Als Regisseurin wurde Jordan Scott verpflichtet. Sie ist die Tochter von Ridley Scott (Thelma und Louise).


Mit dieser Kampagne verknüpft Credit Suisse die Vorteile des Web 2.0 mit denen einer klassischen Werbekampagne in Spartenkanälen wie beispielsweise National Geographic oder Eurosport und in Printmedien. Der Besucher kann, nach dem er auf der Facebook Seite des Unternehmens mit dem „Gefällt mir“ Button markiert hat, seinen Favoriten wählen. Als Dank nimmt er an einem Gewinnspiel teil. Der Gewinner erhält ein Treffen mit Roger Federer in London. Selbstverständlich inclusive Aufenthalt in einem Luxushotel.

Das Unternehmen hat von dieser Aktion mehrfach Nutzen. Zunächst wird die Seite durch das Drücken des „Gefällt mir“ Buttons in Facebook viel bekannter. Außerdem macht die Credit Suisse mit dieser Aktion sehr günstig Marktforschung. Anhand der Nutzerdaten von Facebook lässt sich leicht feststellen, welches Video bei welcher Zielgruppe am Besten ankommt. Mit diesen Informationen lässt sich die folgende Kampagne auf verschiedenen Fernsehsendern und in Zeitungen und Magazinen viel besser planen. In sofern dürften sich für Credit Suisse die Ausgaben für die Preise des Gewinnspiels mehr als amortisieren.

Legendäre Handtasche von Margaret Thatcher wird versteigert

25. April 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Cropbot

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Den meisten, die an Margaret Thatcher denken, schießt wohl sofort der Begriff Iron Lady in den Kopf und so manch einer wird auch an ihre legendären Handtaschen denken, die heute interessanterweise immer noch den Modetrend prägen. Das Auktionshaus Christie’s teilte nun mit, dass eine dieser legendären Handtaschen unter den Hammer kommen soll.

Am 27. Juni wird die schwarze Tasche der Marke Asprey für einen guten Zweck neben anderen Promi-Accessoires den Besitzer wechseln. Der Wert der Tasche wird auf 100.000 Pfund (rund 113.000 Euro) geschätzt.

Es handelt sich dabei um eine der Taschen, die Thatcher, die von 1979 bis 1990 britische Regierungschefin war, gerne bei Sitzungen demonstrativ auf den Tisch stellte um sich mehr Autorität zu verschaffen. Diese spezielle Tasche war beispielsweise bei Treffen mit Ronald Reagan oder Michail Gorbatschow dabei. Im Katalog wird sie als „die Handtasche, die Minister terrorisierte“ bezeichnet.