Diskussionsrunde auf der 10. Heritage Luxury Conference in London
In London findet aktuell die jährliche Heritage Luxury Conference statt, auf der man sich nicht nur mit dem Thema Luxus alleine beschäftigt, sondern auch wie man dabei den Spagat zwischen Tradition und Moderne schafft.
Am ersten Tag der Luxus-Konferenz, die inzwischen zum zehnten Mal stattfindet, luden die renommierten Printmedien „Herald Tribune“ und „The Times“zu einer prominenten Gesprächsrunde. Zu den Gästen gehörten u.a. Karl Lagerfeld, Alber Elbaz von Lanvin und Victoria Beckham.
Dabei fragte man sich wie traditionsreiche Mode- und Luxusunternehmen den Sprung in das digitale Zeitalter schaffen und sich dabei selbst treu bleiben. Alber Elbaz meinte, man habe hier zwei Möglichkeiten: Entweder man bricht mit der Tradition und wagt etwas ganz Neues oder man besinnt sich auf den Ursprung der Marke und interpretiert diesen immer wieder neu. Man brauche das Neue, aber man müsse auch wissen, woher man komme.
Karl Lagerfeld war wie immer da etwas radikaler und direkter. Ihn interessiere die Vergangenheit überhaupt nicht, wichtig sei nur die Zukunft. Nun ja, er muss es ja wissen… Eines ist jedoch sicher: Die Luxuslabels haben den Sprung ins digitale Zeitalter immer noch nicht richtig gewagt und fangen jetzt gerade erst nach und nach damit an. Fragt sich nur, wer hier auf der Strecke bleibt und wer mitgeht…



