Österreichischer Millionär verkauft alles, was er hat
Es ist der Luxus der ganz anderen Art, der den österreichischen Selfmade-Millionär Karl Rabeder reizt und dieser hat mit Geld nichts zu tun. “Meine Idee ist es, nichts mehr zu haben. Wirklich nichts mehr. Geld ist kontraproduktiv – es verhindert, dass man glücklich wird”, sagte Rabeder dem britischen Telegraph.
Diese Erkenntnis kam ihm bei einem Luxusurlaub auf Hawaii: “Es war der größte Schock meines Lebens, als ich realisierte, wie seelenlos und gefühlslos der Fünf-Sterne-Lifestyle ist. In den drei Wochen gaben wir so viel Geld wie möglich war aus. Aber in der ganzen Zeit hatten wir das Gefühl, nicht auch nur eine reale Person getroffen zu haben – dass wir alle Schauspieler waren.”
Nun verkauft Rabeder, der sein Geld mit Wohnaccessoires machte nach und nach seinen gesamten Besitz: Sein Unternehmen wurde verkauft, dann seine Segelflugzeuge, seine Autos, sein Luxus-Haus in der Provence. Nun ist seine großzügige Villa in Tirol an der Reihe.
Diese wird über eine Lotterie verkauft. Der Gewinn geht ausschließlich an eine Stiftung, die Kleinstkredite an Existenzgründer in Südamerika und Afrika vergibt.
Ein klein wenig Geld möchte Rabeder dann doch noch behalten und zwar um zukünftig in einer kleinen Berghütte oder in einer Wohnung in Insbruck nach dem “normalen” Glück zu suchen.



