Seit längerem ist bekannt, dass Brad Pitt einen Käufer für sein luxuriöses Anwesen in Malibu sucht. Das 1962 erbaute Haus, direkt am eigenen Privatstrand, kaufte sich der Hollywood-Star nach der Trennung von Jennifer Aniston.
Der Kunst- und Designfan richtete sich seine „Junggesellen-Bude“ sehr modern ein. Überall findet man Kunstwerke und ausgefallene Designerstücke, die er gerne auf den Kunstmessen in aller Welt kauft. Für seine Großfamilie mit Angelina Jolie ist das Haus jedoch nicht mehr das Richtige, weshalb es kaum noch genutzt wurde.
Vier Schlafzimmer und vier Badezimmer verteilen sich auf dem hell gehaltenen Anwesen. Von außen ist es komplett uneinsehbar, denn ein dicht bewachsener Paradiesgarten umgibt die Villa. Im großen Pool kann man sich entspannen oder eben direkt ins Meer gehen. Klar, dass solch ein Traumhaus relativ schnell auch einen neuen prominenten Bewohner findet. Brad Pitt übergab die Schlüssel vor kurzem an US-Talkerin Ellen DeGeneres für zwölf Millionen Dollar.
Wer einen Gegenstand versteigern lassen möchte, sollte bei der Wahl des Auktionshauses sehr gewissenhaft vorgehen, wie ein aktueller Fall zeigt, der vor dem Landgericht Augsburg verhandelt wurde.
Konkret ging es dabei um eine ältere Dame, die einen Perserteppich geerbt hatte. Sie gab ihn an ein Augsburger Auktionshaus zur Versteigerung. Dort schätzte man ihn auf 900 Euro. Am Ende ging der Teppich für 19.700 Euro weg. Einige Monate später wurde das gute Stück noch einmal versteigert. Dieses Mal jedoch bei Christie’s in London, wo der Perserteppich umgerechnet 7,2 Millionen Euro erzielte und damit der teuerste seiner Art weltweit ist!
Die Frau war natürlich erbost darüber, dass der Auktionator in Augsburg den eigentlichen Wert nicht erkannt hatte und zog vor Gericht. Sie forderte einen Schadenersatz in Höhe von gut 350.000 Euro, den geschätzten Wert von Christie’s. Die Richter sahen dies jedoch anders und entschieden zu Gunsten des Auktionshauses. Zwar müsste ein Auktionator einer gewissen Sorgfaltspflicht nachkommen. Dies sei in diesem Fall jedoch geschehen, da es sich um ein regionales Haus und zudem um einen Universalversteigerer handle, der nicht auf Teppiche spezialisiert sei.
Das, was Christie’s über den Teppich herausfand, hätte das Haus in Augsburg nicht wissen können bzw. müssen. Der 338 mal 153 Zentimeter große Perserteppich stammte nämlich aus dem 17. Jahrhundert und wurde mit einer besonders hohen Anzahl an Knoten in der persischen Provinz Kerman hergestellt. Zudem war er im Besitz der Comtesse de Béhague, was den Wert noch einmal steigerte.
Der asiatische Markt ist in der europäischen Luxusbranche in der letzten Jahren immer wichtiger geworden. Während in Europa bei so manch einem das Geld nicht mehr ganz so locker sitzt, investieren die Asiaten von Jahr zu Jahr mehr in Luxusgegenstände. Traditionsmarken aus Europa liegen bei ihnen voll im Trend. So freuen sich dank diesem Boom etliche europäische Unternehmen über einen Gewinnszuwachs.
So spricht zum Beispiel VW von 2011 von einem Rekordjahr für den Luxuswagen VW Phaeton. Die gläserne Manufaktur in Dresden habe 2011 im Vergleich zum Vorjahr 50 Prozent mehr Modelle produziert. Im vergangenen Jahr rollten so über 11.000 Luxusmodelle vom Band.
Dabei sei Asien mit Abstand der wichtigste Markt. Ganze 70 Prozent aller VW Phaeton würde man nach Fernost verkaufen! Dahinter kommt zwar Deutschland, doch eben weit abgeschlagen. Besonders in China seien die Luxuswagen beliebt. Jedoch scheinen sich auch hierzulande einige mehr für das Auto zu interessieren, selbst wenn sie sich ihn nicht leisten können. Die gläserne Manufaktur freut sich über einen Besucherzuwachs von gut einem Drittel im Vergleich zu 2010.
Früher galt Hillsborough in Kalifornien als Mekka der High Society der USA. Wer etwas auf sich hielt, hatte ein Anwesen in der Gegend oder kam über die Sommermonate hierher. Heute ist der alte Glanz der Gegend verflogen, jedoch befinden sich hier immer noch wunderschöne Bauten, die von dieser Zeit künden. Eines der berühmtesten von ihnen ist das Tobin Clark Anwesen, das nun versteigert wird.
In dem imposanten Gebäude mit einer Wohnfläche von über 3.200 Quadratmetern waren nicht nur US-Präsidenten wie Richard Nixon, Gerald Ford, Ronald Reagan oder George Bush zu Gast, sondern es traf sich hier einiges an Prominenz. Die Villa hat 30 Räume, darunter neun Schlafzimmer, elf Bäder und ein großzügiges Foyer, das seinesgleichen sucht. Im Musikzimmer sind die Simse vergoldet und die Decken 4,50 Meter hoch, im Weinkeller finden gut 1.700 Flaschen der edelsten Tropfen Platz und auch Räume wie Bar und Bibliothek sind äußerst beeindruckend.
Umgeben ist das Haus von einem 3,6 Hektar großen Grundstück, das mit einer üppigen Vegetation und etlichen exotischen Blumen bewachsen ist. Erbaut wurde das Haus in den 1930er Jahren. Führende Architekten und Designer waren daran beteiligt. Den Auftrag dazu gab Mrs. Cebia Tobin Clark bereits im Jahr 1920. Der letzte Besitzer ließ das Anwesen liebevolle renovieren und modernisieren. Trotzdem wollte es zehn Jahre lang niemand haben. Nun soll es versteigert werden. Der Listenpreis liegt aktuell bei 29 Millionen Dollar.
War es früher für große Luxushäuser fast schon ein Muss, ein eigenes Atelier zu haben, hat sich dies heutzutage gewandelt. Luxus das bedeutet jedoch nicht nur teure Markenprodukte zu haben, mit deren Namen man kräftig protzen kann. Es handelt sich oft um ein jahrhundertealtes Handwerk, das von einigen wenigen Könnern mit viel Liebe zum Detail und per Hand gefertigt wird. So sind Sonderanfertigungen ein wichtiger Bereich großer Traditionshäuser mit einem eigenen Atelier.
Kunden, die das nötige Kleingeld haben, sehen es gerne, wenn sie ihre eigenen Ideen von fähigen Leuten und in guter Qualität umgesetzt sehen. So kann man sich zum Beispiel im Atelier von Hermès in Paris Sonderanfertigungen der Extra-Klasse machen lassen. Ob nun eine Dame eine Tasche nach den eigenen Vorstellungen verändert, oder aber ein Jäger eine Tasche aus der Haut von einem selbstgeschossenen Tier kreiert haben möchte, fast alles ist möglich.
Laut Hermès war eine der besondersten Arbeiten eine Apfel-Tasche. Diese war für einen Kunden gedacht, der gerne Äpfel aß. Die Tasche sollte rund sein und eben perfekt einen Apfel in sich verbergen können. Das passende Messer musste am Träger befestigt werden. Egal, für was man sich entscheidet, hier kann man sicher sein, dass man Qualität aus fähigen Händen bekommt.