Auch vor den Superyachten dieser Welt macht der aktuelle Öko-Trend langsam nicht mehr Halt. So präsentierte der britische Automobildesigner Richard Sauter in diesen Tagen seine Pläne für die erste Luxusyacht ohne bzw. nur mit geringem CO2-Ausstoß.
Die auf den Namen Trenscendence getaufte Yacht soll 49 Meter lang sein und allen Öko-Standards gerecht werden. Die neusten BlueTec Clean Diesel-Motoren von Mercedes-Benz kommen ebenso zum Einsatz wie das KERS (System zur Energierückgewinnung), das manche vielleicht aus der Formel 1 kennen werden.
Auf dem Deck werden Solarmodule installiert, die soviel Energie produzieren, dass sie das gesamte Schiff Tag und Nacht mit Strom versorgen können. Die Inneneinrichtung besteht selbstverständlich auch aus nachhaltigen Materialien, wobei natürlich auf keine Annehmlichkeiten, die sich für eine Luxusyacht gehören, verzichtet wird.
Die Tenscendence soll eine maximale Geschwindigkeit von 25 Knoten erreichen und Platz für zehn Gäste und zwölf Crewmitglieder bieten. Einen ersten Eindruck kann man sich hier verschaffen…
Das Motoboot Aquariva war einst eines der legendärsten und luxuriösesten Motorboote der 50er und 60er Jahre. Als 2001 Riva seinem eigenen Klassiker wieder neues und modernes Leben einhauchte war es unter Kennern eine echte Sensation.
Nun erlebt die Aquariva ein erneutes Make-Over und das von keinem geringeren als dem australischen Avantgarde-Künstler und Designer Marc Newson. In der Gagosian Galley in New York wird das endgültige Konzept dann im September der Öffentlichkeit präsentiert.
Newson ließ sich bei seinen Entwürfen von Klassikern der Automobilindustrie und der Luftfahrt inspirieren. Das Deck ist mit Micarta überzogen, einem industriellen Kunstharz, das besser hält als Holz, aber vor allem ein organisches Gefühl verleiht. Die Bügelgriffe, Luken und Haken sind aus eloxiertem Aluminium und verschwinden aus der Sicht, wenn sie nicht benötigt werden.
Die Instrumentaltafel ist stromlinienförmig und die Frontscheibe aus einer einzigen Glasscheibe. Insgesamt soll es am Ende nur 22 Stück der Newson-Edition geben und jeweils rund 1,2 Millionen Euro kosten.
Was fehlt einem Yacht-Besitzer zum ultimativen Glück? Ja natürlich, eine eigenen Garage auf der Superyacht, so dass man auf seinen Lieblingsflitzer nicht verzichten muss und ihn selbstverständlich auch für kleinen Ausflüge parat hat.
Die wohl teuerste Garage der Welt soll sich bald auf der neuen Super-Yacht „Strand Craft 122“ befinden, die bisher nur ein Entwurf ist. Das passende Auto wird natürlich auch gleich mitgeliefert. Dazu wurde extra ein Zweisitzer entworfen, der über einen V12-Motor mit 880 PS Leistung verfügen soll. Die Höchstgeschwingkeit wird bei bis zu 370 km/h liegen.
Bei der Yacht selbst geht es noch besser: Die „Strand Craft 122“ soll von zwei Rolls Royce Schiffsmotoren angetrieben werden, die mit zusammen 14.000 PS die Yacht auf 55 Knoten beschleunigen…
Das Schiffsinnere ist natürlich auch nur vom Feinsten und verfügt über eine wunderschöne Art déco Einrichtung, die man nach eigenen Wünschen gestalten kann. Es gibt natürlich genügend Platz für Gäste und auch einen separaten Bereich für die Crew. Wenn das mal nichts ist…
So manch ein Kenner wird beim Namen Maltese Falcon aufhorchen, denn sie zählt zu den größten, schönsten und exklusivsten Segelyachten dieser Welt. Vor kurzem wechselte die 88 Meter lange Luxusyacht ihren Besitzer und kann nun auch gemietet werden.
Für rund 100 Millionen Dollar (rund 75 Millionen Euro) kaufte die Gründerin des Hedgefonds Ikos Partners, Elena Ambrosiadou, die Yacht und hat sie nach ihren eigenen Vorstellungen noch einmal gründlich überarbeitet. So wird zum Beispiel vielleicht manch ein Kunst-Kenner zusammenzucken, denn die zeitgenössische Kunst des Vorbesitzers wurde durch Bugatti-Statuen ersetzt, die mit Edelsteinen besetzt sind. Jedem das Seine…
Ein Highlight der Maltese Falcon ist ihre moderne Takelage. Die Segel sind fest an drehbaren Masten verankert. Das Rigg besteht aus drei 58 Meter hohen, eben frei drehbaren Kohlefasermasten, an denen je sechs Rahsegel befestigt sind. So kann man das Rigg sowohl hydraulisch als auch elektronisch steuern.
Wer gerne einmal in diesen Genuss kommen möchte muss für eine Woche circa 500.000 Dollar (378.000 Euro) hinlegen…
Liebhaber von modernen Yachten aufgepasst: Das Münchner Design-Unternehmen Egg & Dart hat vor kurzem seine Pläne für den Bau ihrer neuen Super-Yacht präsentiert. Die „Commander 68“ soll 68 Meter lang sein und in erster Linie aus Stahl und Aluminium bestehen.
Über vier Decks verteilen sich die luxuriösen Räumlichkeiten, die der neue Besitzer aktiv mitgestalten kann, und für die auch besondere Bereiche, wie eine Raucher- oder eine Ladies-Lounge vorgesehen sind. Auf dem Dach gibt es einen Hubschrauber-Landesplatz, von dem aus man bequem mit dem Aufzug alle Decks erreichen kann, auch den exklusiven Weinkeller.
16 Crewmitglieder sollen auf der Commander 68 Platz finden, deren Räumlichkeiten strikt vom Gästebereich getrennt sind. Die Technik und die Sicherheitsstandards sind absolut auf dem neuesten Stand. Neben zahlreichen anderen Features ist ein Clou auch die Terrasse, die sich fast auf der Wasseroberfläche befindet und so zu einem vergnügten Badeerlebnis einlädt.